Bewegungsschiene ARTROMOT -K2 Kniegelenk


Indikationen:


Die Bewegungsschiene ist zur Behandlung der meisten Verletzungen, postoperativen Zustände
und Erkrankungen des Kniegelenkes indiziert, wie z.B. nach:


- Gelenkdistorsinen und -konstusionen
- Arthrotomien aller Art, vor allem mit gleichzeitigen Synovektomien
- gelenknahe Eingriffe an Weichteilen
- Muskelersatzoperationen
- allen rekonstruktiven Operationen mit übungsstabilen Osteosythesen
- Korrekturosteotomien
- Resektion von gelenknahen Tumoren
- Arthroplastiken einschl. Endoprothesen-Implantationen
- Arthrolysen
- abgelaufenen Gelenkentzündungen
- Meniskektomien
- Patellaektomien

- Bänderprothetik und plastische Chirurgie am Knie und an der Tarsotibia

- Zementierte und nicht zementierte Hüft-, Knie- und tibiotorsale Prothesen

- Operative Chirurgie des Kniegelenks

- Osteotomie an Hüfte und Knie

- Rehabilitation von Gelenkfrakturen von Hüfte, Knie und Tarsotibia
- Synovektomie


Die Therapie dient:


- der Verbesserung des Gelenkstoffwechsels
- der Verhütung von Gelenksteifen
- dem raschen Aufbau von lädierten Knorpelarealen
- einer beschleunigten Heilung von Bandschäden
- einer erhöhten Zugfestigkeit von Bändern
- der schnelleren Ergußresorption
- einer verbesserten Blut- und Lymphzirkulation und damit
- der Vorbeugung von Trombosen und Embolien

Anwendung:


Die Bewegungsschiene wird so früh wie möglich in den Bewegungssektoren eingesetzt, die keine wesentlichen Schmerzen bereiten. Zu Beginn werden kleinere Sektoren gewählt, die im Laufe der Behandlung zunehmend erweitert werden.
Der Behandlungserfolg hängt u.a. auch von der Übungsdauer ab. Es sollte täglich bis zu 1 Stunde Behandlung angestrebt werden um einen bestmöglichen Erfolg zu erreichen.

Beschreibung:


ARTROMOT-K2 ermöglicht Bewegungen des Kniegelenkes im Sinne der Extension/Flexion von 5-0-120 Grad. Unter Berücksichtigung der Femurlänge wird ein annähernd deckungsgleicher Kurvenverlauf des Kniegelenkdrehpunktes von Patient und Schiene erreicht. Es werden dadurch Bewegungsabläufe erzielt, die ein Auswandern des Kniegelenkdrehpunktes bei zunehmender Kniebeugung verhindert. Schädigende Einwirkungen auf empfindliche Kapsel-Band-Struktur sind somit ausgeschlossen.

 

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